Briefing zu Syrien und den US-Geheimdiensten

So kurz vor Beginn des Blitzkrieges in Syrien (2 Tage soll er dauern) fasse ich die jüngsten Entwicklungen in einem Briefing zusammen.

Die US-Geheimdienste und ihre getreuen Gefolgsleute hierzulande:

  • wissen wann du deinen letzten Porno angesehen hast,
  • kennen deinen Dispokredit und
  • wessen Geburtstag du wieder vergessen hast.

Aber sie können nicht zuverlässig sagen:

  • welches Land Massenvernichtungswaffen besitzt,
  • plant einzusetzen oder
  • bereits eingesetzt hat.

Geschweige denn wären sie in der Lage, dies zu verhindern.

Mit Sicherheit hat das mit Sicherheit nichts zu tun, was die tun.

Ich habe folglich den Eindruck, die wollen nur auf unsere Kosten Pornos gucken und sind dadurch etwas abgelenkt.
Ist ja menschlich.

Under-Suveillance

3 Kommentare auf “Briefing zu Syrien und den US-Geheimdiensten

  1. Nach meinen letzten Recherchen erfuhr ich, dass die US-Geheimdienste vermutlich ein Gespräch abgehört haben, bei dem es so viel hieß wie: Irgendein Offizier soll dafür verantwortlich gewesen sein (frei übersetzt).
    Ergo eventuell die Schuld, des Einsatzes von Giftgas, angeblich nicht von der Assad Regierung selbst.
    Die Frage war für mich, warum? Wieso sollte ein US-Geheimdienst dies tun?
    Es gibt für mich nur 2 Möglichkeiten: Entweder man bläst die ganze Sache ab, oder man riskiert eventuell, dass Russland Saudi-Arabien angreifen KÖNNTE.

    http://www.gegenfrage.com/russland-droht-mit-militaerschlag-gegen-saudi-arabien/

    Zu diesem Zeitpunkt dieses Artikel´s war ein Angriff anscheinend so gut wie sicher.
    Seit einem späteren Verlauf am 28. und vor allem dem 29., sieht die Sache schon wesentlich unwahrscheinlich aus.

    • Es ist gut, sich Gedanken zu machen. Auch ich habe viele Theorien dazu und bin aus Erfahrung sehr misstrauisch mit sogenannten Quellen. Meist sind sind, wie leider auch in deinem Kommentar nicht nachvollziehbar. Allerdings ist es wohl tatsächlich so, dass nur das russische Gegengewicht diesen Krieg verhindern kann. Darüber kann man denken wie man will, richtig ist, dass wir damit endgültig zurückfallen in den Kalten Krieg. Ein Erfolg der Politik der letzten zwei Jahrzehnte und eine historisch vertane Chance. Ich hoffe mit dir, dass der Konflikt sich nicht ausweitet. Der Bürgerkrieg in Syrien kann mit anderen Mitteln beendet werden. Es gibt auch in diesem Land eine überwiegende Mehrheit von Menschen, die einfach in Frieden leben wollen, mit Nachbarn verschiedenen Glaubens und verschiedenen politischen Ansichten.

      Google übrigens mal nach „Truppenabzug Russen Syrien“. Das ist interessant.

  2. Stimme ich zu.
    Syrien war ja bereit politische Diskussionen zu führen.
    Die Frage stellt sich bei mir nur immer, warum sollte Syrien so viel riskieren,
    wenn man sie sogar überzeugen konnte, politisch zu diskutieren?
    Solche Quellen sind immer etwas gewagt, was aber nicht zuletzt daran liegt, dass die seriösen Nachrichten meist nicht wirklich kritisch sind, außer in Kolumnen vielleicht noch.

    Der Wille zum Frieden ist immer stärker in der Bevölkerung, als in der eigenen Regierung. Da unterscheiden sich die Länder glaube ich kaum, egal welcher Natur.
    Sogar in Amerika.

    Und natürlich geht es auch Russland um die Erhaltung der Zugänge von Ressourcen.
    Wirklich zu Gute halten kann ich Putin, das er sich nicht verweichen lässt.
    Was wohl passiert wäre, hätte man ihn wirklich gestürzt?…

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