Lieber Christoph … Brief an den Freenet AG Vorstand

Freenet Vorstand / Talkline

Diesen Brief habe ich dem Vorstand der freenet.AG geschrieben. Die Firma handelt mit Telefonnummern und den Kunden, die sie benutzen. Also auch mit mir.

Freenet Vorstand / Talkline
Die Vorstände der freenet AG, zu der Talkline, Debitel und andere Rufnummernhändler gehören. Der Mann in der Mitte ist der Christoph. Foto: freenet/Presse, Collage Priebe.

Mein Brief im Wortlaut

Christoph Vilanek
Vorstand der freenet AG
Hollerstraße 126
24782 Büdelsdorf

Elsterheide, 23.11.13

Unsere langjährige Zusammenarbeit bei Talkline endet

Lieber Christoph,

wir sollten uns persönlich kennen. Ich bin dein ältester Deckungsbeitrag bei Talkline. 1992 bin ich dazu gestoßen. Da hießen wir noch Unicom. Aber das ist eine lange Geschichte.

Heute wende ich mich persönlich an dich, weil ich es nicht mehr aushalte. Gestern habe ich mein Handy verloren. Das soll vorkommen. Ich konnte das Gerät sperren. Danke! Das hat auf der Erfurter Nummer mit ein paar Tastendrücken geklappt. Allerdings wollte ich gern einen deiner Kollegen sprechen, was mir nicht gelungen ist. Heute habe ich insgesamt zweieinhalb Stunden in Warteschleifen zugebracht. Gestern waren es knapp 45 Minuten. Da geht nie einer ran. Weißt du, ich brauche ja ein neues Smartphone und eine passende Karte. Gern wäre ich ab Montag für meine Kunden wieder erreichbar gewesen. Ich hätte sogar das neueste iPhone genommen.

Nun möchte ich Folgendes erreichen: Ich würde gern so schnell wie möglich mit meiner 21 Jahre alten Handynummer, die der Familie, Kunden und Freunden vertraut ist, zum Netzbetreiber T-Mobile wechseln. Kannst du das für mich bitte in die Wege leiten? Ich habe auch keine Lust, auf das Vertragsende zu warten, denn wenn mal wieder etwas sein sollte, würde ich erneut Schwierigkeiten haben, jemanden zu erreichen. Dummerweise hatte ich gerade erst um 2 Jahre verlängert. Sieh mir das nach!

Viele Grüße aus der Lausitz,

Dein Mathias.

 

Ein Kommentar auf “Lieber Christoph … Brief an den Freenet AG Vorstand

  1. Update: Ein Brief bewirkt doch mehr als tausend Anrufe. Bei zwei Mitarbeiterinnen habe ich mich persönlich bereits bedankt. Andere dürfen über Kundenorientierung noch einmal nachdenken. Und ein Tipp: Sollte wirklich mal wieder die Software im Support ausfallen, was ich nicht überprüfen kann und was mich auch nichts angeht, dann zieht einfach den Stecker und nehmt den Hörer in die Hand, wenn jemand anruft!

    Ich habe mich für weitere 20 Jahre verpflichtet 😉

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