V-Mann bestätigt #Pegida-Deal mit der Polizei

Dresden – Das Demonstrations- und Versammlungsverbot für Pegida und alle Gegendemonstrationen vom Montag, 19. Januar 2015 in Dresden beruht auf einer Absprache zwischen Polizei, sächsischem Verfassungsschutz und den Organisatoren des sogenannten „Abendspaziergangs“. Wie ein hochrangiges Mitglied des Vereins Pegida e.V. auf Nachfrage bestätigt, habe das sächsische Innenministerium zuvor um eine Atempause gebeten. Auch die Stadtreinigung Dresden könne nicht jeden Montag Sonderschichten schieben, hieß es von einem Verbindungsmann. Organisator Lutz Bachmann habe dem nur unter der Bedingung zugestimmt, dass dafür ein ausreichender Vorwand geliefert werden könne.

Die angebliche Morddrohung gegen ihn, wäre demnach vollständig erfunden und brachte allen Seiten Vorteile. Polizei und Stadt Dresden bekamen einen Montag Abend frei, nachdem sie selbst in der Adventszeit wegen der Islamisierung Überstunden machen mussten. Der Verfassungsschutz konnte unmittelbar nach den Anschlägen von Paris seine Wachsamkeit und enge Verbundenheit mit Partnerdiensten unter Beweis stellen und die Organisatoren von Pegida standen zunächst nicht länger unter dem Druck, ihre Teilnehmerzahlen Montag für Montag in zehntausender Schritten nach oben zu schreiben.

Das Pegida-Organisationsteam bedankte sich ausdrücklich bei den Bürgern der Stadt Dresden, die dem Verbot durch die staatlichen Organe diszipliniert gefolgt sind. Nächsten Montag werde allerdings wieder gegen diesen, so wörtlich: „Scheiß-Staat und die islamfreundliche Merkel-Regierung“ demonstriert.

Für den Vorgang verantwortlich ist offenbar eine Zwickauer Zelle des Verfassungsschutzes. Entsprechende Berichte wurden zunächst weder von der Polizei noch vom Verfassungsschutz dementiert, jedoch auch noch nicht offiziell bestätigt.

Wenn dir diese Art „Information“ bekannt vorkommt, und wenn du vor dem Teilen bei Facebook oder Twitter bis hierher gelesen hast, dann weißt du jetzt, wie Propaganda heute gemacht wird. Alles was du brauchst sind geheime „Quellen“, die natürlich geheim bleiben müssen und fraktions- und medienübergreifend ausreichendes Nachplappern.

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